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DOKTOR FAUSTUS UND DER MARSTALL

Eine theatrale Erkundung der Freising-Bezüge in Thomas Manns Welt-Roman.

Mit thematischer Ausstellung

 

von Thomas Goerge

frei nach Thomas Mann, Johann Wolfgang von Goethe und weiteren

 

präsentiert von udei e.V.

mit freundlicher Unterstützung des Landkreis Freising, Heimatpflege und Kultur

 

mit Kindern, Laien und dem Komponisten Richard van Schoor

Dramaturgie Uwe Gössel

 

in einer begehbaren Rauminstallation von Thomas Goerge, Allun Turner und Anja von Wins,

mit original Perchten -und Teufelsmasken von Schwoaga Loavn aus dem Salzkammergut

 

Nach dem mit dem Anerkennungspreis des Inklusionspreis des Bezirks Oberbayern ausgezeichnetem Projekt „FAUST der FRAUEN“ widmet sich der udei e.V. erneut dem Faust-Thema. Der Mythos des Teufelspaktes erscheint angesichts politischer Umbrüche, Globalisierung und künstlicher Intelligenz aktueller denn je.

 

Für das Projekt ist der Marstall nicht nur Spielort sondern wird selbst zum Protagonisten, als historischer Körper, in dem jahrhundertealte Freisinger Geschichte erlebbar ist. Vom Pferdestall des Klosters Neustift und einer Kaserne der bayrischen Armee über die Tuchfabrik Feller bis zum Mehrzweckraum des Landratsamtes.

 

Wie diese historischen Schichten des Marstalls finden sich literaturgeschichtliche Spuren im Roman „Doktor Faustus“ von Thomas Mann. Die neben Goethes „Faust“ auf frühere Quellen, wie dem Volksbuch oder den Faust-Puppenspielen zurückreichen.

Während des 2. Weltkrieges schrieb Thomas Mann im kalifornischen Exil seinen Roman „Doktor Faustus“. Darin beginnt der fiktive Dom-Gymnasiums-Professor Serenus Zeitblom seine Aufzeichnungen in einem „kleinen Studierzimmer zu Freising an der Isar“ über den Komponisten Adrian Leverkühn. 

Thomas Manns Bruder Viktor studierte in Weihenstephan Agrarwissenschaften und diente im 1. Weltkrieg als Leutnant beim 9. bayerischen Feldartillerie-Regiment das im Marstall stationiert war.

 

Da es in Freising keine Hinweise auf Viktor Mann oder auf die Romanfigur Serenus Zeitblom gibt, wissen viele Freisinger nicht, dass ihre Stadt Teil der Weltliteratur ist. Mit dem Projekt erkundet der udei e.V. die Freising- Bezüge des Romans „Doktor Faustus“ von Thomas Mann und die vielschichtige Historie des Marstalls.

Eine Besonderheit ist die begehbare Rauminstallation mit original Perchten- und Teufelsmasken.

Nach ihrer Zusammenarbeit beim Theater-Projekt für die Kulturhauptstadt Europas im Salzkammergut 

„Das weiße Rössl von Lauffen“ konzipieren nun der Freisinger Kulturpreisträger Thomas Goerge und das Schnitzer-Duo Schwoaga Loavn aus Lauffen/ Bad Ischl zusammen mit dem südafrikanischen Künstler Allun Turner und der Erchinger Künstlerin Anja von Wins die Raumkomposition des Marstalls.

 

AUSSTELLUNG

Rauminstallation mit den Teufelsmasken
 

Mo 04. Mai – Sa 09. Mai 2026, {täglich 14 –17 Uhr}
 

SCHAU-SCHNITZEN

einer Teufelsmaske mit Schwoaga Loavn

Sa 09. Mai 2026 {ab 14 Uhr}

 

AUFFÜHRUNGEN

Fr 08 Mai 2026 {19:30 Uhr}

Sa 09. Mai 2026 {19:30 Uhr}

So 10. Mai 2026 {11:00 Uhr}

 

Eintritt Aufführung

Erwachsene: 20 €

ermäßigt: 15 €

 

Karten unter hier

Restkarten an der Kasse

Der Saal ist barrierefrei erreichbar.​​​​

 

Landratsamt Freising

Marstall

Landshuter Str. 31

85356 Freising

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