VOICE of ERCHING

Erching sendet wieder! Aus dem Seiboldhaus des Schlossguts Erching.

 

Mit „75 Hektar Wiese“ beginnt nicht nur die Entstehung der Welt in Erching, sondern auch die Kultur.
Alles entwickelt sich weiter, so auch das Projekt „75-Hektar-Wiese“ und die Kunstwerke.

So präsentieren wir ab Oktober 2021 ein pulsierendes Kunsterlebnis in Form von Ausstellungen mit Events.

29.- 31. Oktober 2021

„A man who ate a spider“

 Allun Turner

{Skulpturen}

Freitag 29. Oktober ab 18:30 Uhr

Eröffnung und musikalische Performance Marcus Tronsberg und Katya Taliani 19:00 Uhr


Samstag 30. Oktober 14:00 bis 20:00 Uhr 

Musik: Marcus Tronsberg und Katya Taliani 16:00 Uhr


Sontag 31. Oktober 14:00 bis 17:00 Uhr 

Musik: Marcus Tronsberg 15:00 Uhr

Der Eintritt beträgt € 15,- und es gilt die 3G plus-Regelung.

coronabedingt auf 2022 verschoben!

ZEIT - RAUM

Karl Gößmann-Schmitt

{Installation mit ca. 10.000

Raster-Zeichnungen}

Vorankündigung für 2022:

pratum centrum mundi

Thomas Goerge  

{Videoinstallation}

Hommage an Iossif Spinel

Inszeniert von Vladimir Genin

Alle Ausstellungen und Events finden in der Atelier-Werkstatt Anja von Wins im Seiboldhaus des Schlossguts Erching statt und sind eine Zusammenarbeit von udei e.V. und Anja von Wins.

Zu den Künstlern und ihren Arbeiten

Allun Turner geboren 1964 in Phalaborwa in der Provinz Limpopo (Südafrika)

Er studierte in Johannesburg an der „School of the Arts“ (Hochschule für Kunst, Ballett und Schauspiel). Seine beträchtlichen Erfahrungen als Regisseur und Art Director in Fernsehproduktionen führten ihn nach Indien, Kanada, Großbritannien und in die Vereinigten Arabischen Emirate. Er war neben anderem im Werbungs-, Ausstattungs- und Stylingbereich sowie als Grafik- und Schmuckdesigner tätig. 

Seit mehreren Jahren lebt und arbeitet er in München. Es folgten u.a. Ausstellungen in Salzgitter, im Landratsamt Freising, in der Mohrvilla Freimann und im Gasteig in München.

Derzeit ist Allun Turners künstlerisches Werk hauptsächlich auf Portraits gerichtet. Doch gilt seine Liebe auch der Bildhauerei. Vom Geist und der kreativen Kraft der Township-Kunst Südafrikas inspiriert, arbeitet er viel mit recycelten Materialien.

Zu "A man who ate a spider": Allun Turner wird sich mit den Zusammenhängen seiner Jugenderfahrungen in Afrika mit der Insekten- und Tiersymbolik des Psychoanalytikers C.G. Jung auseinandersetzten. 

Der Künstler beschreibt seine aktuelle Arbeit mit den Worten: "Dabei geht es um eine Umwandlung des menschlichen Geistes in etwas, das einen jenseits das jetzigen Standorts befördern kann." 

Neben Zeichnungen, Gemälden und Portraits werden vor allem Plastiken und Objekte im Zentrum der Ausstellung stehen und sein vielseitiges Schaffen zeigen.

 

Karl Gößmann-Schmitt geboren 1964 in Wasserlosen.

ist Schreinermeister, staatl. gepr. Raum- und Formgestalter und seit 2000 freischaffender Künstler. 

Er studierte zusammen mit Jonathan Meese freie Kunst bei Franz Erhard Walter an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Neben seiner künstlerischen Arbeit seit 2016 Aufbau der Freien Waldorfschule Erlbach und Vorstand der Gemeinnützigen Genossenschaft zur Förderung der Freien Schule Erlbach im Holzland e.G. 

 Zu ZEIT - RAUM: Seit Donnerstag den 09.11.1995 fertig Karl Gößmann-Schmitt täglich eine Rasterzeichnung mit blauem Kugelschreiber auf einem vorgeschnittenem weißen 920g Karton, mit der Breite 65 mm, Höhe 90 mm an.

Bis heute, den 10.04.2021 hat er 9302 Kärtchen beschrieben. Alle Kärtchen zusammen ergeben eine Gesamtfläche von 54,4 qm. Wenn es möglich ist, zeichnet Karl Gößmann-Schmitt gleich am Morgen sein „tägliches Kärtchen“. Dieser meditativer Vorgang ist also eine der ersten Tätigkeiten am Tag. Da die Größe der „gezeichneten/geschriebenen Quadrate“ tagesabhängig ist entwickelte sich die Form eines Codes.  Durch die Routine des Zeichnens der immer selben Quadrate hat sich eine Art Schrift, ein kryptisches Schreiben entwickelt.